So ab 14 oder 15 bin ich etwas ruhiger geworden. Die Schule - genauer gesagt, der Unterricht - zählte aber immer noch nicht zu meinen Steckenpferden. Ich habe immer nur das notwendigste investiert und mich irgendwie durchgewurschtelt, da ich viel Zeit für dringende, private Aktivitäten gebraucht habe. Als Treffpunkt und zum Austausch wichtiger Informationen mit meinen Freunden, war die Schule allerdings einer der wichtigsten Orte.

Wir waren eine große Clique, der zeitweise bis zu 25 Leute angehörten. Das tolle daran war, dass eigentlich immer was los war. Feten, Demonstrationen, Fressgelage, Fahrradtouren und ......... unser liebstes ........ mehrtägige Touren in alternative Herbergen in der Eifel, in denen es weder Herbergseltern noch sonstige Kontrolleure gab. Das waren große Blockhäuser, alte Bahnhöfe oder leerstehende Schulen. Supergeil!! Da haben wir einen riesen Spaß gehabt.

Später haben wir unsere Ziele dann auf Zeltplätze in Holland verlegt, und so wurde Holland zu einem meiner Lieblingsländer. Noch heute fehlt mir was, wenn ich nicht mindestens einmal im Jahr nach Holland komme.
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